Unsere Website ist nicht für deine Browserversion optimiert.

Seite trotzdem ansehen

Mehr Sachpolitik, weniger Parteitaktik

4. Februar 2026 – Zurückhaltung kann eine Tugend sein, Besonnenheit und Kompromissbereitschaft führt bekanntlich oft zum Ziel und zu nachhaltigen Lösungen. Unter diesem Aspekt müssten wir eigentlich die Publikation der Nachnomination des Ersatzmitglieds der SVP für den Gemeinderat inklusive stiller Wahl respektieren und nicht weiter kommentieren; schliesslich liegt die Personalplanung in der Kompetenz der SVP-Parteiführung unter Berücksichtigung der Zustimmung ihrer Wählerinnen und Wähler.

Dennoch erscheint es uns in dieser Situation wichtig,  dazu Stellung zu nehmen. In unserer Gemeinde erleben wir derzeit einen Vorgang, der zwar gesetzeskonform ist, aber dennoch irritiert. Nach dem Rücktritt des SVP-Ersatzmitglieds im Gemeinderat und dem Ausschlagen des Mandats durch zwei weitere Personen, die sich im Frühling noch auf der SVP-Liste zur Wahl stellten, rückt nun eine Person in den Gemeinderat nach, die sich zuvor nicht mehr zur Wahl gestellt hatte und zwischenzeitlich wiederholt betonte, parteilos zu sein. Gleichzeitig fordert die betreffende Partei regelmässig Transparenz und ein konsequent gelebtes Öffentlichkeitsprinzip.

Obwohl das Vorgehen rechtens ist, bleibt der Beigeschmack des parteipolitischen Spielchens, das sich aus unserer Sicht mit der Offenheit und Transparenz, welche die SVP immer vorgibt, beisst. Wie eingangs erwähnt möchten wir generell zur Besonnenheit aufrufen und den Schwerpunkt auf Sachpolitik zurückbringen, nur dies bringt die Gemeinde nachhaltig vorwärts.